FMEA – Vorgehensweise und Fokussierung


Die Erstellung einer FMEA erfolgt klassisch in 5 Schritten. Wir empfehlen eine Fokussierung vorzuschalten um den Aufwand zu reduzieren.
Üblicherweise erfolgt die FMEA-Erstellung in 5 Schritten. Dabei wird in einer standardisierten, tabellarischer Form das Produkt oder der Prozess baumstrukturartig zergliedert. Seit der Harmonisierung der FMEA durch VDA und AIAG erfolgt im Automotive-Bereich die Erstellung in 7 Schritten.

klassische FMEA-Vorgehensweise in 5 Schritten

  1. Strukturanalyse
  2. Funktionsanalyse
  3. Fehleranalyse
  4. Massnahmenanalyse
  5. Optimierung
Dabei entspricht Schritt 1 der Stückliste (K-FMEA) oder einer Prozessaufnahme (P-FMEA).
In der Funktionsanalyse wird der Zweck bzw. die „Tätigkeit“ des Bauteils bzw. Prozesschritts beschrieben.
In der Fehleranalyse werden Fehler mit ihren Auswirkungen und Fehlerursachen verknüpft.
Schritt 4 beschreibt den aktuellen Status der geplanten Massnahmen und bewertet ihn.
Besteht weiterer Handlungsbedarf und die Risiken sind nicht ausreichend beherrscht folgt die Optimierung und Festlegung weiterer Vermeidungs- und Entdeckungsmassnahmen.

Aufwand reduzieren durch FMEA-Fokussierung

Vielfach werden in der FMEA Themen behandelt, die noch nie ein Problem waren und die das Unternehmen weiterhin beherrscht.
Um die Effizienz zu verbessern, empfehlen wir daher FMEA´s zu fokussieren.
Dabei erfolgt die Abgrenzung nach den Kriterien „Neu“, „Innovativ“, „Verändert“ oder „Übernahme, aber nicht beherrscht“ gegenüber „Robust“ „Beherrscht“  „Unverändert und bisher ohne Reklamationen“ – Nur bei den ersten Kriterien besteht wirklich Analysebedarf –  Werden die übrigen Themen bearbeitet, steigt nur der Aufwand.

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